Diagnostizieren und individuell fördern im Chemieunterricht

Verbildlichung von schülerorientierter Förderung

Ein angemessener Umgang mit heterogenen Lerngruppen kann nur durch eine enge Verzahnung von Diagnose und individueller Förderung ermöglicht werden. Verstärkt durch die gesetzliche Verankerung der inklusiven Beschulung stellt die (theoriegeleitete) Entwicklung und Konzeption angemessener Diagnoseinstrumente und -methoden sowie der sich daran anschließenden Differenzierungsmaßnahmen eine besondere Herausforderung für die chemiedidaktische Forschung dar. Aufbauend auf wissenschaftlichen Erkenntnissen geht es im Rahmen dieses Forschungsschwerpunktes darum, Diagnose- und Differenzierungsmaßnahmen zu entwickeln und im Hinblick auf ihre Angemessenheit und Umsetzbarkeit im regulären, inklusiven Chemieunterricht zu evaluieren.